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Geschichte
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Im Jahre 1961 wurde der Wildpark von der Stadt Büdingen angelegt, zusammen mit einem Futterhaus und einer Lagerhalle. Das Gelände befindet sich im Eichhornsloch und war 4,0 ha groß. Es wurden 4 Stück Damwild und 3 Stück Rotwild eingesetzt. Die Anschaffungskosten für das Wild betrugen 2355 DM. 1965 wurde die Wiese hinzugekauft, wodurch sich die Fläche des Wildparks auf 6,5 ha erweiterte. Später kam noch ein Grundstück für die Nutzung als Wildacker und eine eventuelle spätere Erweiterung hinzu und zu Futterzwecken wurde die Albertswiese angepachtet. 1970 wurde im Rahmen der "Waldschönheitspflege" der Teich innerhalb des Wildparks angelegt. 1998 wurden Informationstafeln über Rot- und Damwild aufgestellt. 2002 wurde der Wildpark auf etwa die doppelte Größe erweitert. Dies wurde durch Anpachtung, Tausch und Ankauf von Grundstücken zahlreicher Eigentümer erreicht. Die Aussichtsplattform bei der Futterstelle für das Rot- und Damwild wurde 2003 fertiggestellt.

Bei den Frühjahrsstürmen im Februar 1990, die große Lücken in die Wälder rissen, wurde auch der Wildpark in Mitleidenschaft gezogen. Das Gatter, das eine Gesamtlänge von 1,8 km hatte, wurde an etwa 20 Stellen und auf einer Länge von zusammengenommen 0,5 km durch umstürzende Bäume zerstört oder stark beschädigt. Der Ausbruch von Wild konnte durch den Einsatz von Feuerwehr, Jagdpächtern und Forstpersonal gerade noch verhindert werden. Trotzdem kam es in den folgenden drei Monaten wiederholt zum Ausbruch von Wild. Tiere wurden in Wolf, bei Bindsachsen und in Michelau gesichtet. Polizei und Rundfunk wurden eingeschaltet. Ein Hirsch hielt sich drei Wochen lang im Freiland auf, bis schließlich alle Tiere wieder heil im Wildgatter angekommen waren.

 

 

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Stand: 24. September 2005